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Ralf Helle,  Elisabeth Plum



Pressestimmen:


Jugend kulturell - Förderpreis:

„Schülerischer Scharfsinn - Malte Pieper sorgte für die Überraschung des Abends, denn was der 18-jährige Schüler an jugendlicher Spritzigkeit, Gagdichte und -treffsicherheit  an den Tag legte, begeistere die Juroren und das Publikum gleichermaßen.

“Malte Pieper steckt im zarten Alter von 18 Jahren alle in die Tasche. Wie er mit exaktem Timing, verblüffender Bühnenpräsenz, genauer Beobachtungsgabe und erfrischenden Ideen das Publikum erobert, zeigt nicht nur, dass jede Menge komisches Potenzial in ihm steckt - er hat sie einfach, die ‘Funny Bones’”, urteilte die Jury.“  (Mehr dazu


Kölner Express:

"Malte Pieper zeigt uns die Welt aus der Sicht eines Schülers. Er zerreißt sich auf der Bühne über Jugendprobleme und Tagesschlagzeilen das Maul. Dabei kann Malte mit sensationellem Stand-up längst mit den Großen mithalten."


Kölnische Rundschau:

"(...)Malte Pieper zog seinen Coolness-Faktor (...) aus seinem bissigen Humor. Dabei konnten die Zuschauer wohl froh sein, ihn noch erleben zu können, denn der jüngste ist er nicht mehr. „Ich bin 19 Jahre alt. Ich sage es ganz offen, der Lack ist ab. Wenn es heute hier brennt - ich laufe nicht mehr raus.“ Da wären seine Eltern sicher traurig, denn zu ihnen hat er ein gutes Verhältnis. „Mein Vater hat mich noch nie angefahren. Außer einmal. Mit dem Auto. Er hat zwar gesagt, es sei ein Versehen gewesen, aber das glaube ich nicht. Wer sein Kind Malte nennt, der fährt auch drüber.“"

Den ganzen Artikel gibt es hier.


zu meinem Auftritt bei der Springmaus in Bonn, Januar 2012:

"Malte Pieper, gerade 20 Jahre alt und schon hoch gelobter Komiker, haut das Publikum von den schicken Hockern. Unglaublich komisch, sprachgewandt und offen, als hätte er nie etwas anderes getan."


"Main-Netz" anlässlich des Gewinns des "Obernburger Mühlsteins (15.10.11):

"Auf der Bühne in Obernburg wirkte Malte Pieper verblüffend professionell, begeisterte das Publikum mit seinem jungenhaften Charme, mit seiner ausdrucksstarken Mimik und seinem trockenen Wortwitz, wenn er über Sinn und Unsinn von Weisheitszähnen philosophierte, immer wieder zum Brüllen komische Werbungs-Parodien lieferte und seine angeblich schwere Kindheit thematisierte: »Wer sein Kind Malte nennt, der fährt auch drüber.« (...) ein Abend, der mit dem Sieg eines hoffnungsvollen Stand-up-Comedian der niveauvollen Sorte endete."


Nightwash:

"Malte Pieper war klasse!"


Aacherner Zeitung / Aachener Nachrichten:

>>> hier geht's zum Artikel



WIR HIER Montag, 20. September 2010 · Nummer 219 Seite 27 ABCDE
KURZ NOTIERT KURZ NOTIERT
/Sébastien Auroux hat einen
neuen Deutschen Rekord in der
Zauberwürfel-Disziplin „Fewest
Moves“ aufgestellt. Bei den „Austrian
Open“ in Wien benötigte
der Aachener Mathematikstudent
nur 27 Züge, um den klassischen
3x3-Zauberwürfel zu lösen. Bei
den „Lemgo Open“ kurze Zeit
später schaffte der 24 Jahre alte
Speedcuber dasselbe Kunststück
noch einmal und stellte seine
Bestleistung ein. Auroux hatte
den Landesrekord beim „Fewest
Moves“ erst vor wenigen Wochen
abgeben müssen, danach jedoch
selbstbewusst angekündigt, ihn
sich bei der nächsten Gelegenheit
wiederzuholen. (wyb)
Junge Produkttester für
Wettbewerb gesucht
Aachen. Welcher Radiergummi
krümelt am wenigsten? Wie lange
behalten Deos ihre Wirkung?
Fragen wie diese können Jugendliche
beim Wettbewerb „Jugend
testet“ untersuchen. Zu gewinnen
gibt es Geldpreise im Gesamtwert
von 9000 Euro und Reisen
nach Berlin. Die Anmeldung zur
Stiftung-Warentest-Aktion ist ab
sofort bis zum 15. Dezember
möglich. Mitmachen kann jeder
zwischen zwölf und 19 Jahren,
der etwas kritisch testen möchte.
Dazu zählen Produkte wie Kopfhörer
und Limonade oder Dienstleistungen
wie Fahrschulen und
soziale Netzwerke. Die Teilnehmer
führen ihren Test eigenständig
durch und dokumentieren ihre
Ergebnisse. Dem Sieger winken
2000 Euro. (wyb)
LAnmeldung unter
www.jugend-testet.de
Der Comedian mit den zwei Gesichtern
Malte Pieper kennt das Gefühl, unterschätzt zu werden. Das bereitet ihm keine Probleme, sondern er nutzt es für seine Karriere.
VON AMIEN IDRIES
Aachen. Wenn man Malte Pieper
persönlich trifft, ist der erste Gedanke:
„Wie um alles in der Welt
will dieser kleine, schmächtige
Junge auch nur eine Minute auf
einer Comedybühne überstehen?“
Zu schüchtern, zu unbeholfen
wirkt der 18-Jährige, als dass
man ihm die inzwischen 80 Auftritte
auf zahlreichen Kleinkunstbühnen
der Republik zutrauen
würde. Hätte man sich nicht im
Vorfeld via Internet einen seiner
TV-Auftritte angeschaut – auch die
hat er bereits vorzuweisen – würde
man Malte Pieper als aufstrebenden
Comedy-Newcomer ins Reich
der Fantasie einordnen. Oder gibt
es unter Umständen zwei Malte
Piepers?
Im Gespräch mit dem Gymnasiasten
wird schnell klar, dass der
Comedian Pieper mindestens in
zwei unterschiedlichen Modi
funktioniert. Da gibt es den Auftrittsmodus,
der bei dem inzwischen
versierten Bühnenprofi nur
noch in Ausnahmesituationen
mit feuchten
Händen und Achseln
verbunden ist.
„Ich bin vor den Auftritten
zwar in gewisser
Weise angespannt,
richtig nervös werde
ich aber nur bei vielen
Zuschauern oder Fernsehaufzeichnungen.“
Untrennbar mit diesem
Auftrittsmodus ist
der Beobachtermodus
verbunden. In Piepers
Augen eine Art Berufskrankheit.
„Ich beobachte gerne
Menschen“, sagt der mit dem Bus
zum Treffpunkt Angereiste und
schaut sich um, als wolle er das
eben Gesagte unterstreichen. Er
wirkt nun ein wenig wie jemand,
der auf Beute lauert. Comedy-Beute.
Das ist das Komische, Witzige
und Kuriose in Alltagssituationen,
das er aufsaugt, zuspitzt und auf
der Bühne wieder auswirft. Man
beginnt zu verstehen, dass ein lauter
Mittelpunktmensch, für solcherlei
Streifzüge eher ungeeignet
ist. Pieper bleibt lieber unauffällig,
hält die Klappe und schaut zu.
„Ich ertappe mich manchmal dabei,
dass ich mich in Situationen,
an denen ich selbst beteiligt bin,
gewissermaßen nach draußen stelle
und beobachte.“ Pieper nennt
das „das dritte Auge“.
„Ich bin kein Klassenclown“
Genau eine solche Alltagssituation
war es auch, die ihm Stoff für den
ersten ernsthaften Auftritt lieferte.
Pieper wollte in einem Elektromarkt
ein Gerät umtauschen und
wurde wie eine Figur aus einem
Kafka-Roman vom Infopoint an
die Kasse, von dort zum Servicecenter
und wieder zurück geschickt.
Eine Situation, die jeder
schon einmal erlebt hat, die aber
kaum jemand auf ihre komische
Essenz verdichten kann. Pieper
hat genau das getan, das Ergebnis
auf Kassette aufgenommen und
sich beworben. Im Alter von 16
Jahren gab er im März 2008
schließlich auf der offenen Bühne
des Kölner Wohnzimmertheaters
sein Debüt. Sehr zur Verwunderung
seines Umfelds. „Ich bin kein
Klassenclown, und ich glaube,
dass meine Mitschüler auch heute
noch einigermaßen verwundert
sind, dass ich das mache.“
Nightwash
Die Kassette schickte er auch an
„Cindys Talentschmiede“, eine
Newcomershow im Berliner
Quatsch Comedy Club, die von
Cindy aus Marzahn moderiert
wird. Nach dem Auswahlprozess,
der sich verzögerte, weil die Produktionsfirma
über keinen Kassettenrekorder
verfügte, hatte Pieper
den zweiten Auftritt in der Tasche
und seinen Eltern ein Geständnis
zu machen: „Ich muss im April
nach Berlin.“
So wurde Vater Pieper zum ständigen
Begleiter des noch minderjährigen
und führerscheinlosen
Nachwuchskomikers. Berlin hat er
im Sturm erobert und drei Mal in
Folge die Talentschmiede gewonnen.
Seitdem geht es einfach immer
weiter. In seiner Referenzliste
findet man neben dem „Quatsch
Comedy Club“ und „Nightwash“
auch den „Klagen–furter Kleinkunstpreis“
und das Straßenfest in
Burtscheid, bei dem er seine allerersten
komödiantischen Schritte
wagte.
Ingo Appelt ist jetzt sein Kollege
Bis zum Frühjahr dieses Jahres organisierte
er vieles selbst: Mitschnitte
seiner Auftritte verschicken,
Kontakte zu Veranstaltern
herstellen, Auftritte festmachen,
An- und Abreise regeln. Beim Aushandeln
von Gagen, die in seinem
derzeitigen Karrierestatus noch
nicht die Regel sind, standen ihm
seine Eltern zur Seite. Inzwischen
hat er den ganzen Bürokratiekram
delegiert. Eine renommierte
Künstleragentur hat ihn unter Vertrag
genommen, kümmert sich
um Interviewanfragen und vor allem
darum, dass Pieper die richtigen
Bühnen bespielt. „Ich kannte
mich in der Szene überhaupt
nicht aus. Häufig habe ich auf die
Homepages von anderen Comedians
geschaut, um herauszufinden,
wo es Auftrittsmöglichkeiten
gibt.“ Zu seinen Agenturkollegen
gehören jetzt der ewige Praktikant
Elton und der Comedy-Fießling
Ingo Appelt.
Und so ist in den vergangenen
zwei Jahren aus dem Hobby langsam
aber sicher ein Quasiberuf geworden.
Pieper hat gelernt, wie er
seine Gags platzieren muss, um
größtmögliche Wirkung zu erzielen.
Er weiß, dass sitzendes
Publikum
deutlich besser ist als
stehendes („Die müssen
ihre Gläser festhalten
und können deswegen
nicht klatschen“),
und dass zu
viele Journalisten bei
Auftritten Stimmungskiller
sind („Die sind
halt zum Arbeiten
da“).
Er hat das Cellospielen an den
Nagel gehängt und auch seine Tätigkeit
als Fußball-Schiedsrichter
inzwischen aufgegeben. Nur die
Schule ließ sich nicht einfach
streichen. Pieper besucht das Einhard-
Gymnasium, wird 2011 das
Abitur machen und danach irgendwas
mit Sprachen oder Medien
studieren. Einfach, weil „ein
abgebrochenes Studium sich in jeder
Künstlervita gut macht“.
Vor allem aber hat er die Tatsache,
dass ihn alle unterschätzen,
zum Stilmittel gemacht und damit
erfolgreich eine Nische im Comedy-
Zirkus besetzt. „Wenn ich
auf die Bühne komme, fragen sich
alle: ‚Wie um alles in der Welt will
der Kleine auch nur eine Minute
hier bestehen?‘“ Eine Position, aus
der sich anscheinend gut agieren
lässt.
KONTAKT KONTAKT
Amien Idries sitzt heute am Wir-Hier-
Telefon und freut sich auf Eure Anrufe.
Tel.: 0241/5101-319
Fax: 0241/5101-360
amien.idries@zeitungsverlagaachen.
de
HIER KOMMT IHR: HEUTE MIT MALTE PIEPER (18) HIER KOMMT IHR: HEUTE MIT MALTE PIEPER (18)
„Ich bin Malte Pieper, bin im
Moment noch 18 Jahre alt und
komme aus Aachen. Ich besuche
das Einhard-Gymnasium und
werde dort im kommenden Jahr
das Abitur machen.“
„Der schönste Fleck in der Region
ist für mich als Burtscheider
natürlich ganz Burtscheid.“
„Wenn ich einen Tag König von
Deutschland wäre, würde ich eine
große Imagekampagne starten gegen
das weit verbreitete Urteil, wir
Deutsche hätten keinen Humor.“
„Ich wäre am liebsten im Erdboden
versunken, als Alemannia Aachen
beim ersten Spiel im neuen
Stadion 0 : 5 gegen St. Pauli verloren
hat.“
„Der schönste Tag des Jahres ist
jeder angenehm warme Frühlingstag
mit Sonne und blauem Himmel.“
Fotos: Michael Jaspers / Wolfgang Plitzner /
Stock / Andreas Steindl / ddp
„Ein abgebrochenes Studium
macht sich in jeder
Künstlervita gut.“
COMEDIAN MALTE PIEPER ZU
SEINEN ZUKUNFTSPLÄNEN
Von Aachen auf die Kleinkunstbühnen der Republik: Malte Pieper hat sein komödiantisches Talent zu allererst
auf einem Burtscheider Straßenfest unter Beweis gestellt. Inzwischen gehört er zum aufstrebenden Comedy-
Nachwuchs und fühlt sich bei „Nightwash“ und „QuatschComedyClub“ zu Hause. Foto: Michael Jaspers
Malte Pieper gewinnt Vorentscheid des Jugend kulturell Förderpreises
„Es ist komisch, Komik zu vergleichen“,
sagte Malte Pieper, bevor er
am 13. September an der Vorentscheidung
des „Jugend kulturell
Förderpreises“ in Köln teilnahm.
80 Nachwuchs-Comedians aus
dem gesamten Bundesgebiet hatten
sich für die Teilnahme beworben.
20 davon treten in vier regionalen
Vorentscheiden gegeneinander an.
Der Förderpreis wird seit 1981 in
jährlich wechselnden Kategorien –
in diesem Jahr „Kabarett & Co“ –
von einem großen deutschen Kreditinstitut
vergeben und ist mit insgesamt
20 000 Euro dotiert.
Malte Pieper hatte sich beim Vorentscheid
im Kölner Bürgerhaus
Stollwerck mit vier Komik-Konkurrenten
auseinanderzusetzen. Die Jury,
zu der auch die Kabarettistin
Sarah Hakenberg gehörte, zeichnete
Malte Pieper mit dem Jurypreis aus.
Auszug aus der Begründung: „Malte
Pieper steckt im zarten Alter
von 18 Jahren alle in die Tasche
und erobert mit exaktem Timing,
verblüffender Bühnenpräsenz, genauer
Beobachtungsgabe und erfrischenden
Ideen das Publikum.“
Nicht nur darüber kann Malte Pieper
sich freuen, sondern auch über
das Preisgeld in Höhe von 1000
Euro sowie die Qualifikation für
das Bundesfinale am 15. November
in Hamburg.
„Zwar ging es eigentlich nur darum,
teilzunehmen und Spaß zu
haben, aber das Ding zu gewinnen,
ist schon ein starkes Gefühl“, sagte
Pieper am Tag nach dem Triumph
im Vorentscheid.
„Ich ertappe mich
manchmal dabei, dass ich
mich in Situationen, an
denen ich selbst beteiligt
bin, nach draußen stelle und
beobachte.“
MALTE PIEPER ÜBER SEINE
BERUFSKRANKHEIT
KULTUR-TIPPS KULTUR-TIPPS
Raststätte: Abend der
improvisierten Musik
Aachen. Die Raststätte in der
Lothringerstraße 23 in Aachen
lädt am Donnerstag, 23. September,
ab 19.30 Uhr zum
„Evening of improvised music“
ein. Zu Gast werden Paul
Lovens (Drums), Paul Lytton
(Percussion), Paul Hubweder
(Posaune) sowie Georg Wolf
(Bass) sein. Die Musiker sind
in der Szene der improvisierten
Musik seit Jahren eine feste
Größe und versprechen einen
Abend voller musikalische
Überraschungen.
Eupener Katakomben:
Elektronischer Abend
Eupen. Am Freitag, 24. September,
findet ab 20.30 Uhr
die vierte Ausgabe des „Soirée
Électronique – Musik für Arme
und Beine“ in den Katakomben
in Eupen (Langesthal 5)
statt. Neben dem Duo Waxdolls
aus Gent und dem ostbelgischen
DJ-Duo Watson &
nkay wird auch der Aachener
Sticky Dojah auftreten. Der
Eintritt kostet für Vollzahler 8
Euro. Schüler und Studenten
zahlen 5 Euro.
LInformationen im Netz:
www.sunergia.be